Worauf Sie achten sollten bei einem Kauf einer Bohrmaschine

Wer im Baumarkt vor einer langen Regalreihe voller Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmer steht, der kann beim Kauf leicht den Überblick verlieren. Damit Ihnen das nicht passiert, sind hier einige Eckpunkte zusammengefasst, um Ihnen die Suche für eine Bohrmaschine zu erleichtern.  

1. Was soll gebohrt werden – und wie häufig?

Welche Bohrmaschine für welchen Werkstoff? Und welche Leistung soll die Bohrmaschine haben?

Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Materialien Sie am häufigsten bohren. Für gelegentliche Bohrarbeiten mit weichen Materialien genügt eine einfache Schlagbohrmaschine. Wer häufiger verschiedene Materialien bohrt, ist es vom Vorteil in ein leistungsstarkes Gerät zu investieren. Für extrem harte Materialien ist ein Bohrhammer unerlässlich.

2. Leistung

An der Bohrmaschine die richtige Drehzahl einstellen.

Die Leistung einer Bohrmaschine wird in Watt gemessen. Je höher die Wattzahl ist, desto besser kommt das Gerät mit harten Materialien zurecht. Wer nur weiche Werkstoffe wie Holz oder Gipskarton bohrt, dem genügen 500 Watt. Zum Bohren verschiedener, etwas härterer Materialien, lohnt es sich, mindestens 850 Watt zu wählen.

3. Zu- und Abschalten des Schlagwerks

Wann soll man das Schlagwerk einer Bohrmaschine einschalten?

Bei fast allen angebotenen Schlagbohrmaschinen lässt sich das Schlagwerk zu- und abschalten. Auf diese Funktion sollten Sie keinesfalls verzichten. Das Drehbohren ohne Schlag ist für weiche Materialien wie Holz oder Gipskarton wichtig. Diese fransen sonst aus. Auch Fliesen werden niemals mit Schlag gebohrt, da sie sonst brechen können. Gegen harte Werkstoffe ist allerdings ohne Schlagwerk nichts auszurichten.
Wer einen Multifunktions-Bohrhammer kauft, mit dem auch feinere Arbeiten erledigt werden sollen, der sollte ebenfalls darauf achten, dass das Schlagwerk zu- und abschaltbar ist.

4. Zwei Getriebestufen

2 Getriebestufen einer Bohrmaschine im Inneren.

Leistungsstarke Bohrmaschinen verfügen in der Regel über 2 Getriebestufen. Diese Funktion ist für Heimwerker, die häufiger zur Maschine greifen Gold wert – denn Dank der besser abgestimmten Drehzahl lassen sich besonders präzise Bohrergebnisse erzielen. Der erste Gang eignet sich für das langsame Bohren großer Durchmesser und zum Schrauben. Kleine Löcher werden mit einer höheren Drehzahl im zweiten Gang gebohrt.

5. Gewicht

Wichtig ist, wie Schwer eine Bohrmaschine ist

Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer: Besonders günstige Bohrmaschinen haben häufig ein deutlich höheres Gewicht als Markenprodukte. Wer oft bohrt, sollte in leichtes Handwerkszeug investieren.

6. Kabellänge

Ein zu kurzes Kabel sorgt schnell für Frust: Wer nicht immer und überall ein Verlängerungskabel parat halten möchte, sollte darauf achten, dass die gewählte Bohrmaschine über eine Zuleitung von mindestens drei Metern verfügt.

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